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Reglement


1. Allgemein

Die Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 ist offen für alle Hobby-, Freizeit- und Amateurradsportler sowie Profis.

Mit der offiziellen Anmeldung zu dieser Veranstaltung erkennt jeder Teilnehmer das Reglement und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.

2. Mindestalter

Teilnehmer der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 müssen mindestens 18 Jahre alt sein (Stichtag ist der 24.06.2012).

3. Gesundheit

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, seine gesundheitlichen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012, gegebenenfalls durch Konsultation eines Arztes, zu prüfen und auf Verlangen dem Veranstalter nachzuweisen.

4. Material

Bei der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 sind ausschließlich Rennräder zugelassen. Nachfolgend aufgelistetes Material ist ausdrücklich nicht zugelassen:

  • Triathlon-, Hörner- bzw. Deltalenker
  • Lenkeraufsätze aller Art
  • Liegeräder, Einräder und Handbikes aller Art
  • Packtaschen und Fahrradanhänger aller Art
  • Flaschenhalter hinter oder unter dem Sattel
  • Trinkflaschen aus nicht verformbaren Materialien wie Glas, Aluminium, etc.
  • E-Bikes

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sein Fahrrad auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen, besonders hinsichtlich der Bremsen und anderer sicherheitsrelevanter Bauteile. Bei technischen Mängeln kann der Teilnehmer vom Start zur Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 ausgeschlossen werden.

5. Teamwertung

Die Teilnehmer der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 starten in Zweierteams. Das Team geht nur dann in die offizielle Teamwertung ein, wenn beide Teilnehmer die Start- und Ziellinie überfahren. Für das Teamklassement der jeweiligen Kategorienwertung wird jedoch nur die Zeit des zweitschnellsten Fahrers jeden Teams gewertet.

Sollte ein Team (einer oder beide Partner) eine Kontrollstelle nicht passieren, dann fahren Sie außerhalb der offiziellen Teamwertung und einer oder beide Partner werden somit nicht mehr als Finisher gewertet. Finisher kann nur der Teilnehmer werden, der alle Etappen regulär beendet hat.

Bei der Teamwertung wird zwischen 5 Kategorien unterschieden:

  1. Herren
  2. Damen
  3. Mixed
  4. Masters
    (Herren; Addition des Alters beider Teilnehmer muss zusammen 80 Jahre und älter ergeben; Stichtag ist der 24.06.2012)
  5. 5. Grand Masters
    (Herren; Addition des Alters beider Teilnehmer muss zusammen 100 Jahre und älter ergeben; Stichtag ist der 24.06.2012)

Es werden immer nur die vollen Lebensjahren am Stichtag addiert, es ist somit egal ob ein Fahrer auf den Tag genau 40 Jahre oder 40 Jahre 11 Monate und 29 Tage alt ist. In der Addition werden in  beiden Fällen volle 40 Jahre zugrunde gelegt.

Bei der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma wird ein Preisgeld in allen Kategorien ausgeschüttet. Die Verteilung erfolgt in der Gesamtwertung an die jeweils drei besten Teams jeder Kategorie. Bei Nichtabholung vor Ort fällt der Betrag einem wohltätigen Zweck zu Gute.

6. Startnummern und Teilnehmerausweis

Jeder Teilnehmer muss seine Startnummern (die beiden Teilnehmer eines Teams haben die gleichen Startnummern) während des gesamten Rennens jederzeit gut sichtbar am Rad (Lenker) und am Körper (auf dem Rücken) tragen. Die Werbung auf den Startnummern darf nicht verdeckt werden. Die Gesamtbesten jeder Kategorie müssen während des Rennens ihre Leadertrikots tragen.

Jeder Teilnehmer muss seinen Teilnehmerausweis während des Rennens immer dabei haben und den Zeitmesstransponder während der gesamten Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma vorschriftsmäßig am Rad montiert oder am Körper tragen, andernfalls kann die individuelle Fahrzeiterfassung nicht erfolgen. Bei Verlust des Transponders muss der Teilnehmer persönlich dafür haften.

7. Rennrad-Check

Vor dem Start aller Etappen werden die Fahrräder stichprobenartig auf technische Mängel hin untersucht und gegebenenfalls nicht zum Start zugelassen. Der Renn-Check findet jeweils vor der Startaufstellung auf dem Eventgelände statt.

8. Start

Die Startaufstellung beginnt jeweils 45 Minuten vor dem offiziellen Start. Das tägliche Briefing für alle Starter beginnt 15 Minuten vor dem offiziellen Start.

Der Start ist jeden Tag bis maximal zehn Minuten nach dem offiziellen Start geöffnet. Teams, die bis zu zehn Minuten nach dem Start starten, werden jedoch ab der offiziellen Startzeit gewertet. Teams, die nach Startzeit plus zehn Minuten losfahren, werden nicht mehr gewertet.

Auf der ersten Etappe erfolgt die Startaufstellung nach Startnummern. Ab der zweiten Etappe stellen sich die Teams nach Platzierung in der Gesamtwertung in 4 Startsektoren auf.

Der Start erfolgt im ersten Startblock mit einer Blockstartzeit, d.h. dass alle Fahrer dieselbe Startzeit haben. In den übrigen Startblöcken wird mit einer Nettostartzeit gestartet.

9. Einschreibkontrolle

Für alle Teilnehmer ist die Einschreibkontrolle vor Beginn jeder Etappe obligatorisch.

10. Neutralisierter Start

Ein neutralisierter Start wird generell von der Rennleitung vorher beim Briefing angekündigt.

Beim neutralisierten Start, der durch ein rotes Licht oder eine rote Flagge auf dem Dach des vorausfahrenden Rennleiterfahrzeugs signalisiert wird, darf kein Teilnehmer das Rennleiterfahrzeug überholen. Sobald das Rennen freigegeben wird, setzt der Rennleiter auf dem Dach des Fahrzeugs ein grünes Licht oder eine grüne Flagge. Das Rennleiterfahrzeug wird sich bemühen, grundsätzlich vor den Spitzenfahrern zu bleiben. Sollte das aufgrund der Verkehrssituation nicht möglich sein, dürfen die Spitzenfahrer bei grünem Licht/grüner Flagge auf dem Dach das Rennleiterfahrzeug überholen. Sie werden dann von einem vorausfahrenden Motorradfahrer geleitet.

11. Kontrollstellen

Auf jeder Etappe gibt es eine, den Teilnehmern vorher nicht bekannte Kontrollstelle, die beide Teilnehmer eines Teams passieren müssen. Teams, die eine Kontrollstelle nicht passieren und später doch im Ziel einlaufen (zum Beispiel wegen Verfahrens), erhalten für eine nicht passierte Kontrollstelle eine Zeitstrafe von 60 Minuten. Die Jury behält sich vor, in besonderen Fällen geringere oder auch höhere Zeitstrafen zu verhängen.

12. Ziel

An jedem Etappenziel müssen die Teilnehmer die Kontaktschleifen im Boden überfahren. Die beiden Teampartner werden durch das Reglement nicht gezwungen, gemeinsam im Ziel einzufahren, allerdings wird ausschließlich die Zeit des Zweiten gewertet.
Teams, die wegen Erschöpfung, Defekt oder Verletzung nach dem oben angegebenen Zielschluss die gesamte Strecke auf dem Fahrrad fahrend im Ziel einlaufen, erhalten die maximale Fahrzeit (von Start bis Zielschluss) plus 60 Minuten, können dann am nächsten Tag wieder starten. Teams, die nachweislich wegen schweren Defektes oder Verletzung (Beweis erforderlich) im Ziel nicht auf dem Fahrrad fahrend, sondern mit anderen Verkehrsmitteln eintreffen, erhalten die maximale Fahrzeit von Start bis Zielschluss plus 120 Minuten und können dann am nächsten Tag wieder starten. Sollte einer der Teilnehmer eines Teams wegen Erschöpfung, Verletzung oder Defekt ausscheiden, werden wir uns bemühen, dessen Partner in ein neu zu schaffendes Team zu integrieren. Dafür besteht jedoch keine Garantie. Diese neuen Teams fahren dann außerhalb der Wertung, erhalten jedoch ihre Zeiten und das Finisher-Trikot, sofern jeder der Teilnehmer alle Etappen bewältigt hat.

13. Ausscheiden aus dem Rennen

Teams oder einzelne Teilnehmer, die sich aus welchem Grund auch immer entschließen, aus dem Rennen auszuscheiden, müssen sich unverzüglich beim Veranstalter vor Ort (Race Office oder Kontrollstelle) oder bei der auf dem Teilnehmerausweis angegebenen Notrufnummer vom Race Office abmelden. Für Teams oder Teilnehmer, die sich nicht beim Race Office und den Kontrollstellen oder der hierfür angegebenen Telefonnummer abmelden, wird der Veranstalter eine Suchaktion auf Kosten des/der Teilnehmer/s einleiten. Wer die Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma frühzeitig beenden möchte, muss sich ebenfalls im Race Office des jeweiligen Etappenortes abmelden, den Transponder abgeben und gegebenenfalls die gebuchten Zimmer stornieren. Für den Rücktransport ist jeder selbst verantwortlich, die lokalen Tourismusbüros sind gerne dabei behilflich.

14. Besenwagen / Mindestgeschwindigkeiten

Hinter dem letzten Fahrer fahren ein Schlussfahrzeug und ein Besenwagen. Der Besenwagen nimmt wegen Erschöpfung oder Defektes liegen gebliebene Teilnehmer in begrenzter Anzahl auf und transportiert sie bis zum Ziel. Bei Überfüllung des Besenwagens wird sich die Orga.-Crew bemühen, andere Transportmöglichkeiten zu organisieren. Der Besenwagen bleibt bis zum Ziel hinter dem letzten Fahrer. Den Anweisungen des Besenwagenpersonals ist unbedingt Folge zu leisten.
Sollte abzusehen sein, dass ein Teilnehmer den fixierten Zielschluss nicht in der entsprechenden Zeitvorgabe auf der jeweiligen Etappe erreicht  (die Mindestgeschwindigkeit ist unter anderem abhängig von der Rennlänge sowie der Topographie der jeweiligen Etappe), so behält sich die Rennleitung jederzeit vor den Teilnehmer aus dem Rennen zu nehmen.

Für Transportschäden an Rennrädern und mitgeführten Ausrüstungsmaterialien im Besenwagen übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

15. Transponderrückgabe

Der im Startort erhaltene Transponder muss von jedem Teilnehmer im Zielbereich der letzten Etappe abgegeben  werden. Die Abgabe wird von einem Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma Mitarbeiter schriftlich bestätigt. Bei allen Teilnehmern deren Transponder wir bis zum 31.07.2012 nicht erhalten, erheben wir eine Gebühr von 50,00 €. Der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass diese Gebühr per Lastschrifteinzug eingezogen wird. Bewahren Sie daher bitte Ihre Abgabebestätigung mindestens bis Ende August auf.

16. Verpflegung und Getränke

Jeder Teilnehmer ist während des Rennens für Verpflegung und Getränke selbst verantwortlich. Der Veranstalter wird an den Kontrollstellen Obst, Energieriegel und Sportgetränke anbieten solange der Vorrat reicht. Diese Verpflegungszonen werden frühzeitig durch beidseitig der Strecke aufgestellte Entfernungsschilder im Abstand 100m und 250m angezeigt. Zur Verpflegungsaufnahme muss jeder Teilnehmer ein deutliches Handzeichen geben, sich rechts einordnen und anschließend vorsichtig in die Verpflegungszone einfahren, bevor er dort endgültig zum Stand kommt. Eine Garantie für Verpflegung und Getränke übernimmt der Veranstalter jedoch nicht. Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, keinerlei Abfälle zu hinterlassen, um die Umwelt nicht zu beeinträchtigen.

17. Schlechtwetterausrüstung

Jeder Teilnehmer muss Regenkleidung und warme Kleidung mitführen. Der Veranstalter wird das vor dem Start stichprobenartig kontrollieren.

18. Technischer Service

Die Sponsoren und Servicepartner bieten vor dem Start, während des Rennens und nach dem Ziel einen technischen Service für die Fahrräder an. Die Servicefahrzeuge auf der Strecke werden mit Mechanikern, Werkzeug sowie Ersatzmaterial in begrenztem Maße (Verschleißteile, Schläuche etc.) ausgerüstet sein. Sie werden keine kompletten Ersatzlaufräder bereithalten. Möchte ein Teilnehmer den technischen Service unterwegs in Anspruch nehmen, so muss er dies mit einem deutlich sichtbaren Handzeichen signalisieren, am rechten Streckenrand zum Stehen kommen und dort auf das Materialfahrzeug warten. Einstell- und Wartungsarbeiten sind kostenlos. Pflegearbeiten werden generell nicht übernommen. Ersatzteile müssen die Teilnehmer zu marktüblichen Preisen – gegebenenfalls nach der Etappe - selbst bezahlen.

19. Wichtige Regeln

Die Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma findet auf öffentlichen und nicht gesperrten Straßen statt.

  1. Die Teilnehmer müssen sich jederzeit unbedingt an die Straßenverkehrsordnung des jeweiligen Landes halten. Alle Teilnehmer müssen während des gesamten Marathons auf der rechten Straßenseite rechts fahren. Kurvenschneiden ist nicht erlaubt. Den Anweisungen der Polizei, des Rennleiters, der Streckenposten oder der Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma Marshalls ist Folge zu leisten.
  2. Es besteht während des Rennens jederzeit ausnahmslos absolute Helmpflicht. Der Helm muss den anerkannten DIN-Normen entsprechen.
  3. Es ist in keinem Fall erlaubt, Dinge wegzuwerfen oder fallen zu lassen, insbesondere Verpflegungsverpackungen, Flaschen oder Getränkebecher.
  4. Im Rennen mitfahrende Begleitfahrzeuge für Teams oder einzelne Fahrer sind während des gesamten Events generell nicht erlaubt. Begleitfahrzeuge dürfen sich nur außerhalb des Rennverlaufes bewegen und dürfen den Rennverlauf in keiner Weise beeinträchtigen. Die Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma Marshalls werden das von Motorrädern aus kontrollieren.
  5. Die beiden Partner eines Teams dürfen sich im Rahmen der Straßenverkehrsordnung gegenseitig unterstützen. Mechanische Verbindungen zwischen den beiden Fahrrädern (Zugleinen oder ähnliches) sind jedoch nicht erlaubt.
  6. Langsamere Fahrer müssen Überholenden unverzüglich den Weg freimachen.
  7. Jeder Teilnehmer muss unübersichtliche Streckenteile vorsichtig befahren, in Abfahrten unbedingt bremsbereit bleiben und mit entgegenkommenden Fahrzeugen rechnen.
  8. An geschlossenen Bahnübergängen ist ab Aufleuchten der roten Ampeln das Überfahren verboten. Es erfolgt keine Zeitgutschrift, wenn Teilnehmer von geschlossenen Bahnübergängen aufgehalten werden.
  9. Defekte muss jeder Teilnehmer generell neben der Strecke beheben.
  10. Beim Zielspurt ist Spurwechsel nicht erlaubt.
  11. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, das Rennen jederzeit abzubrechen bzw. einzelne Etappen nicht starten zu lassen. Gründe dafür können unter anderem höhere Gewalt (z.B. schlechtes Wetter) und außergewöhnliche/unvorhersehbare Situationen sein. In diesem Fall haben die Teilnehmer keinen Anspruch auf anteilige Rückerstattung der Startgebühren, weiterhin lässt sich daraus nicht das Recht auf darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche ableiten.

 

20. Marshalls, Zeitstrafen, Disqualifikation

Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma Marshalls auf Motorrädern werden die oben stehenden Regeln während der gesamten Veranstaltung überwachen. Die Marshalls werden bei Nichtbeachtung der Regeln deutliche Verwarnungen aussprechen und den jeweiligen Fall der Jury melden. Die Jury behält sich vor, Teilnehmer und Teams zu disqualifizieren oder Zeitstrafen zu verhängen wegen:

  • Nichtbeachten der Straßenverkehrsordnung
  • Umweltverschmutzung
  • Nichteinhalten der Regeln
  • Grober Unsportlichkeit
  • Technischer Mängel an der Ausrüstung
  • Gesundheitlicher Probleme eines Teilnehmer
  • Doping

 

21. Finisher

Offiziell als Finisher wird nur der/die gewertet, der/die jede Etappe gemäß des Reglements beendet hat. Wer eine Etappe nicht beendet, verbleibt in der Wertung, kann jedoch auch weiterhin als Finisher gewertet werden, wenn einmalig eine der folgenden Sonderregelungen auf den Fahrer/die Fahrerin zutrifft:

Fahrer/Fahrerin ist auf 1 von 7 Etappen nicht gestartet (Gründe: Verletzung, technischer Defekt, Raddiebstahl etc.)

Fahrer/Fahrerin fährt auf 1 von 7 Etappen aus eigener Kraft nicht zu Ende (Gründe: Verletzung, technischer Defekt etc.)

Fahrer/Fahrerin beendet 1 von 7 Etappen nach dem offiziellen Zielschluss (Gründe: Verletzung, technischer Defekt etc.)

Die bei der Anmeldung angegebene Größe für das Finisher-Trikot ist verbindlich.



22. Doping

Der Veranstaltung behält sich vor, Dopingkontrollen durchzuführen. Jeder des Dopings Überführte wird ausnahmslos disqualifiziert.

23. Hilfe von außen

Die beiden Partner eines Teams dürfen sich im Rahmen der Straßenverkehrsordnung gegenseitig unterstützen, allerdings keinerlei Hilfe von außen annehmen, insbesondere Schieben, Ziehen und Windschattenfahren durch Dritte oder Begleitfahrzeuge. Ausgenommen sind hiervon nur das Reichen von Verpflegung, Getränken, Kleidungsstücken oder Ersatzteilen durch am Straßenrand stehende Begleiter und die medizinische Hilfe durch den TOUR-Transalp Medical Service.

24. Protest und Jury

Jeder Teilnehmer kann bei Regelverstößen anderer Teams oder gegen Entscheidungen der Rennleitung bis spätestens eine Stunde nach Zielschluss Protest im Rennbüro einlegen und Zeugen benennen. Eine Jury aus drei Mitgliedern (Rennleiter, Organisationsleiter, Leiter der Zeitnahme) wird noch am gleichen Abend den Protest verhandeln und bis spätestens zum nächsten Morgen vor dem Start entscheiden. Die Protestgebühr beträgt Euro 50.- Die Protestgebühr verbleibt bei verlorenem Protest beim Veranstalter.

25. Haftung

Jeder Teilnehmer ist für seine eigene Sicherheit selbst verantwortlich. Veranstalter, Ausrichter oder Sponsoren übernehmen keinerlei Haftung für Schäden und Verletzungen, die der Teilnehmer erleidet oder verursacht. Bedingung für die Teilnahme ist, dass der Teilnehmer seine Zustimmung gibt, Gefahren gegen seine Person und sein Eigentum, die sich aus der Durchführung der Veranstaltung ergeben, selbst zu tragen und keine Forderungen gegen Personen, Institutionen oder Firmen, die die Veranstaltung durchführen oder durchgeführt haben, zu erheben.

Bei Nichteinhaltung des Reglements durch den Teilnehmer behält sich der Veranstalter einen Ausschluss ohne Regressansprüche aus dem Rennen vor.

26. Strafenkatalog

Das Aussprechen von Strafen bei Vergehen erfolgt durch die Jury.

Die Jury ist jederzeit berechtigt, auch Strafen für Vergehen zu verhängen, die nicht Inhalt dieses Katalogs sind. Das Strafmaß wird dann durch die Jury festgelegt. Die Dauer der Zeitstrafen werden je nach Fall von der Jury festgelegt.

Als Neuerung, um das Regelwerk auch möglichst konsequent durchzusetzen werden Fahrer die einen geahndeten Regelverstoß begangen haben alle folgenden Etappen auf „Bewährung“ fahren, das wird kenntlich gemacht durch einen roten Aufkleber auf der Startnummer. Sollte dieser Fahrer wiederholt eine Strafe bekommen, erfolgt der Ausschluss von dem Rennen.

Vergehen

Strafe

Startaufstellung mit einem regelwidrigen Fahrrad

Startverbot

Rücken- und Lenkernummern nicht erkennbar angebracht

Verwarnung

Falsche Startblockaufstellung

Verwarnung und Zeitstrafe

Gefährliche / aggressive Fahrweise

Ausschluss aus dem Rennen

Nicht tragen bzw. Abnehmen des Helmes im Rennen

Ausschluss aus dem Rennen

Absichtliche Behinderung eines Teilnehmers

Verwarnung und Zeitstrafe

Beleidigung, Bedrohung, unkorrektes Verhalten

Ausschluss aus dem Rennen

Versuch, klassifiziert zu werden ohne die gesamte Strecke absolviert zu haben

Ausschluss aus dem Rennen

Festhalten eines Fahrers an einem Fahrzeug

Verwarnung und Zeitstrafe

Regelwidrige mechanische Hilfe

Verwarnung und Zeitstrafe

Doping

Ausschluss aus dem Rennen

Nichteinhaltung der STVO

Verwarnung und Zeitstrafe

Nichtbeachtung der Anweisungen der Rennleitung, Marshalls, Streckenposten etc.

Ausschluss aus dem Rennen

Wegwerfen von Abfällen, Trinkflaschen etc.

Verwarnung und Zeitstrafe

Nichttragen des Leadertrikots

Verwarnung und Zeitstrafe

Teilnehmer begleitende Wohnmobile, die das Rennen behindern

Verwarnung und Zeitstrafe


Wichtiger Hinweis: Alle genannten Angaben verstehen sich unter Vorbehalt.

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TOUR MAGAZIN


Ausgabe 03/2012
Top-Thema: Der ultimative Test – Die besten Rennräder der Welt

 


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